Die Quarzuhr wird 50

CSEM Beta 1 Quarzuhr

Vor einem halben Jahrhundert erblickte die Quarzarmbanduhr das Licht der Welt. Die ersten auf einem Elektronikchip basierten Uhren für das Handgelenk krempelten den Uhrenmarkt in den Jahren darauf grundlegend um. Als die Pioniere des Labors CEH, des Vorgängers des heutigen Schweizer Forschungs- und Entwicklungszentrums CSEM, im Jahr 1967 mit der "Beta 1" und "Beta 2" die ersten beiden Quarzarmbanduhren zum jährlich stattfindenen Präzisionwettbwerb in Neuenburg einreichten, wurde schnell klar, dass diese hinsichtlich der Präzision den ebenfalls erstmals eingereichten Konkurrenzmodellen japanischer Provenienz überlegen waren, da sie die ersten zehn Plätze belegten.

Die erste Quarzarmbanduhr, die in den freien Verlauf kam, war dennoch die Seiko Astron, die eine Ära einleiten sollte, die die mechanische Armanduhr in den folgenden Jahren fast gänzlich vom Massenmarkt verdrängte. Durch die auf der Arbeit der CEH aufbauende Infrastruktur rund um die Entwicklung von Mikroelektronik läutete man bei den Eidgenossen jedoch parallel zum Niedergang des traditionellen Handwerks bereits das Comeback ein, das sie ab 1983 mit der Swatch wieder als Zentrum der weltweiten Uhrmacherei jedweder Art auf der uhrmacherischen Landkarte platzieren sollte.

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